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Donnerstag, 3. Juli 2014

Zu Besuch in Hessen ...


Nachdem unsere hessischen Gartenfreundinnen schon häufiger in Rheinhessen zu Besuch waren, sind wir am Sonntag einer Einladung in den Taunus gefolgt. Der Wettergott hat uns allerdings ein wenig im Stich gelassen und es hat zwischendurch immer mal wieder geregnet.


Für den ersten Garten ist aufgrund schwieriger Bodenverhältnisse eine Neugestaltung geplant. Viele Pflänzchen befinden sich zur Zeit in Töpfen. Das kenne ich ja nur zu gut und ich habe mich direkt heimisch gefühlt ... Eine Regenpause haben wir gleich zur Besichtigung genutzt ...







... bevor wir an der liebevoll vorbereiteten Kaffeetafel Platz nahmen, zu der einige von uns mit Köstlichkeiten beigetragen haben.



Anschließend ging es weiter zum nächsten Garten, der, inspiriert durch viele Englandbesuche, als Cottagegarten angelegt ist. Getrennt vom Hausgarten gibt es unterhalb noch einen "Acker", den wir zuerst besucht haben. Hier findet sich ein vielfältiges Angebot an Obst und Gemüse.





Wie schön, daß auch dem Schmalblättrigen Weidenröschen (Epilobium angustifolium) hier ein Platz gewährt wird ...



Da es nach dem Besuch des Obst- und Gemüsegartens heftig zu regnen anfing, gab es erst mal eine kleine Stärkung, u. a. mit blauen Kartoffelchips.



Ein paar Eindrücke aus dem Cottagegarten ...

















Sonntag, 12. Mai 2013

Ein Samstag im Mai "uff de ebsch Seit"


Jedes waschechte Mainzer Kind lernt schon in frühester Kindheit die Bedeutung der Begriffe "ebsch" und "uff de ebsch Seit". "Ebsch" heißt soviel wie "nicht so schön" und "uff de ebsch Seit" bedeutet "auf der nicht so schönen anderen Rheinseite" und meint Wiesbaden und die zwischen Rhein und Wiesbaden liegenden Orte. Ein waschechter Mainzer kann aber auch durchaus lernen, daß es "uff de ebsch Seit" Wohlfühloasen für Körper, Geist und Seele gibt und eine ganz besondere Oase möchte ich Euch mal - wieder - zeigen ...

Meine Gartenfreundin aus Wiesbaden hatte die Gartenmädels eingeladen und ein ganz tolles Tagesprogramm zusammengestellt. Leider waren wir nur eine kleine Truppe. Aber der Tag war Genuß pur. Angefangen haben wir mit einem Brunch, der Tisch war liebevoll gedeckt und wir konnten einfach nur mit allen Sinnen genießen ...



Nach dem Brunch haben wir uns zuerst den Garten meiner Gartenfreundin angesehen. Im Laufe der Zeit hat sich der Garten ganz toll entwickelt. Vom Vorgarten führt der Weg entlang der Hausseite ...





... zu einer gemütlichen Sitzecke ...





Eine kleine Ruheinsel mit Deckchair zum Entspannen ...



In Zinkbütten befinden sich Mini-Wassergärtchen ...





während der Küchengarten in Form zweier Quadratgärtchen angelegt ist.





Ein Kräuterhochbeet ist auch vorhanden. Gleich daneben wächst ein Feigenbaum.





Mit diesem Bild verabschiede ich mich aus dem Wiesbadener Stadtgarten und wir machten uns auf den Weg zur nächsten Gartenbesichtigung. Nun sollte die Besichtigung des Wiesbadener Apothekergartens folgen, aber wir hatten uns etwas zu lange dem lukullischen Brunch und dem Erzählen hingegeben, sodaß wir sofort zur Besichtigung eines Romantischen Villengartens aufgebrochen sind. Der Apothekergarten wurde kurzerhand als letzter Programmpunkt vorgesehen.

Der romantische Villengarten, dessen Eigentümer sich von englischen Landhausgärten inspirieren ließ, beherbergt auf 2.000 qm nicht nur Päonien und historische Rosen, sondern auch viele Stauden, einen Teich und diverse Kunstgegenstände. Da ich unzählige Bilder gemacht habe, werde ich dem Garten einen eigenen Beitrag widmen.



Nach dem romantischen Villengarten ging es weiter zu einem formal angelegten Rosengarten, in dem ca. 100 Rosen wachsen. Die Rosen haben noch nicht geblüht, aber dennoch war der Garten ein Blütenmeer. Genialerweise findet sich hier auch ein kleines Lädchen in dem nostalgische und handgenähte Wohnaccessoires als Erinnerungsstücke erworben werden können. Auch diesen Garten werde ich in  einem eigenen Beitrag vorstellen.



Der romantische Villengarten und der formale Rosengarten können während der hessischen offenen Gartenpforte besucht werden. Nun kamen wir zum Schluß dann doch noch am Apothekergarten an, aber leider war er an diesem Tag geschlossen. Wir konnten nur mal einen Blick über den Gartenzaun werfen ...



Als Abschluß und zur Krönung des Tages ging es dann zurück zu meiner Gartenfreundin und wir schlemmten zur besten Teatime-Zeit Mini-Cupcakes und Käsetorte mit Heidelbeeren und Erdbeeren ...



Ganz ganz herzlich möchte ich mich an dieser Stelle noch einmal bei CityGarden und Mr. Myrtille sowie Michaela für das außergewöhnliche Verwöhnprogramm bedanken! Aber auch bei den anderen Gartenmädels, die den schönen Tag mitgestaltet haben.

Schöne Eindrücke unseres Tages finden sich natürlich auch bei
Country Living in the City.