Donnerstag, 29. Oktober 2009

Kann ich oder kann ich nicht ...


... ich kann natürlich nicht widerstehen. Heute also mal wieder etwas für Hosta-Freaks.
Gleich zu Beginn meines Sommerurlaubs hatte ich mir zum ersten Entspannen einen Gärtnereibesuch gegönnt. Und was ist mir dabei sofort unter die Augen gekommen? Eine Hosta natürlich. Zum Glück hatte ich mir vorgenommen, ein Beet umzugestalten und so durfte die Hosta Great Expectation gleich mal mit ins Klostergärtchen.

Great Expectation


Gegen Ende meines Sommerurlaubs ging es dann mit einigen RheinHessenMädels zum Besuch nach Hessen. Unsere dortige Gartenfreundin schlug den Besuch einer Gärtnerei in der Nähe vor, die fast allen bekannt war und die wir nur zu gerne aufsuchten. Es kam wie es kommen mußte, dort sah ich zwei Hostas, die auf meiner Haben-Muß-Liste standen - jetzt nicht mehr, wie man sich denken kann.

June


Morninglight


Jeder der Gartenfreunde besucht kennt Begriffe wie Mitbringsel und Mitnehmsel. Hier wäre also eines meiner Mitnehmsel aus dem Hessischen.


Hydon Sunset


Unausweichlich finden sich Gartenfreunde immer und überall, sogar über das Internet. Und deshalb zum Schluß zum einen noch ein Bild für eine Hosta-Freundin aus Österreich. Liebe Frieda: Diese drei Hostas gehen getopft im Klostergärtchen in die Winterruhe und wenn sie nächstes Jahr schön wiederkommen, können sie nach Österreich auswandern.

Dew Drop, Purple Passion und Abby


Und zum zweiten: Von diesen Hostas könnte ich Dir nächstes Jahr noch ein Teilstück geben. Allerdings müßtest Du mir bald mitteilen, welche Du haben möchtest, damit ich sie noch abstechen kann:
Austin Dickinson
Fragrant Blue
Fragrant Bouquet
Fragrant Star
Fried Green Tomatoes
Honeybells
Sugar and Cream
Sweet Susann
Royal Standard

Donnerstag, 24. September 2009

Sommerausklang

Am vergangenen Sonntag hieß es bei Majorahn

Ernte gut - alles gut

Meine Gartenfreundinnen und ich haben das schöne Wetter noch einmal genutzt und bei herzhaften Leckereien sowie Kuchen und Kaffee den Sommer bei Majorahn ausklingen lassen.


Wenn der Herbst Einzug hält und die Blütenvielfalt sich dem Ende entgegen neigt, setzen gerade Blattschmuckstauden Akzente.


Acceccoires und Früchte des Herbstes bringen Farbe in den Garten.






Noch sind die Sommerblüher in Hochform.

















Beim riesigen Stand von Antiques konnten wir in schönen alten Dingen stöbern und natürlich sind nun ein paar der alten Schönheiten in Chalisas Klostergärtchen zu finden. Mein guter Vorsatz: "Ich nehme nur das mit, was ins Körbchen paßt" (zugegebenermaßen war der Transportbehälter für den Kuchen größenmäßig natürlich so ausgewählt, daß da ein paar Pflanzentöpfchen bequem nach Hause getragen werden konnten :-) ), wurde durch die verführerischen Worte einer überraschenderweise anwesende Gartenfreundin gleich mehr oder weniger zunichte gemacht mit den Worten: "Ich habe jetzt auch ein größeres Auto". Tja, hier meine Ausbeute, die nun also doch größer ausfiel als ursprünglich geplant. Dank dem Heimtransport per Auto bis vor die Gartentür warten nun auch der Milcheimer und die große Schüssel darauf mit Pflänzchen bestückt zu werden.

Dienstag, 15. September 2009

Gewinn eingelöst!


Zu den diesjährigen Offenen Gärten in Rheinhessen fand ein Foto-Wettbewerb statt. Das Motiv sollte auf jeden Fall etwas Typisches aus Rheinhessen beinhalten. Als Preis winkte den ersten drei Gewinnern:
1. Preis: 1 Strauchpäonie
2. Preis: 1 Schmetterlingspflanzen-Paket
3. Preis: 1 Workshop bei MAJORAHN

Zu meiner großen Überraschung hat eines meiner eingereichten Bilder einen Preis geholt. Bescheiden wie ich bin, hätte ich dem Gewinn ja keinen Blogbeitrag gewidmet, wenn, ja wenn es nicht - Hurra! - der 3. Preis gewesen wäre.

Dieses Bild hat mir den 3. Preis beschert:


Und nun hatte ich die Qual der Wahl. Entschieden habe ich mich dann für die Gartenwerkstatt bei majorahn: Dahlien. Da nichts im Leben glatt geht, mußte die Gartenwerkstatt allerdings umgetauft werden und so hieß es dann am 12. September:

Kunterbuntes aus dem Herbstgarten für Tisch und Teller

Um 13.00 Uhr habe ich mich auf den Weg gemacht zur

Da ich etwas früher da war, konnte ich den Nachmittag mit einem kleinen Gartenrundgang beginnen. Der gleiche Ausschnitt aus dem Garten wie auf dem Gewinnerbild vom Juni im September:


Als ich diesen Tisch sah, dachte ich: Oha, da hast Du aber einiges an Arbeit gewonnen.



Gut gelaunt stellte MAJORAHN das Programm vor und wie man auf dem Tisch schon sehen kann, heute werden wir ganz sicher nicht verhungern. Anschließend haben wir dann einzelne Arbeitsgruppen gebildet.


Emsig wie die Bienen


legten 30 fleißige Hände los, um den Tisch mit kulinarischen Genüssen zu füllen.







Nachdem für den Aspekt "Teller" erst einmal alles gerichtet und vorbereitet war, widmeten wir uns also dem Aspekt "Tisch". Eifrig drahteten nun alle Ästchen zu Bändern zusammen, mit denen dann Tontöpfe ummantelt wurden. Als Füllung für die Töpfchen banden wir dicke Sträußchen aus Blüten der Fetten Henne und dekorierten sie mit Hopfenblüten, Clematisfruchtständen sowie Gräsern.




Die eingedeckten Tische luden in der Abendsonne zum Platz nehmen ein.



Zum krönenden Abschluß setzten wir uns alle zusammen und ließen uns die delikaten Spezialitäten aus der Majorahnschen Gartenküche schmecken.

Majorahn-Töpfchen und Gemischter Salat mit Kartoffeldressing


Kürbis-Zucchini-Karotten-Kuchen mit Dahlienblüten an Gemischtem Salat


Mini-Apfel-Tiramisu


Damit wir nicht mit vollen Bäuchen und leeren Händen gehen mußten, gab es zum Mitnehmen

Holundergelee


Die hergestellten Tischdekorationen zieren nun die heimigen Tische.


Zum Schluß noch ein paar Impressionen aus dem
Majorahnschen Septembergarten